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Prima Klima
Der
Müritzkreis befindet sich in der so genannten gemäßigten
Klimazone. Somit treffen hier die Faktoren des ozeanisch
beeinflussten Westeuropas auf das kontinentale Klima des
östlichen Europa. Aus den Hauptlageeigenschaften wie
beispielsweise geographischer Breite, Höhenlage, Wassernähe und
dem Witterungsverlauf, der durch die atmosphärische Zirkulation
gesteuert wird, spricht man hier von einem speziellen Makroklima.
Dieses wird über die Wetterdaten ermittelt. Temperatur, Luftdruck
und -feuchtigkeit, aber auch und Niederschläge werden gemessen.

Durch den
beachtlichen Anteil der Gewässer und Wälder, die vielfach
variierenden Höhenlagen und Hangneigungen zeichnet sich das Klima
insbesondere in den Niederschlags- und Temperaturwerten ab.
Niederschläge fallen zu allen Jahreszeiten. Hauptregenzeit ist
jedoch der Sommer.
Es zeigt sich, dass am West- und Nordufer der Müritz wesentlich
höhere Niederschläge zu verzeichnen sind als am Ostufer. Der
mittlere Jahresniederschlag liegt bei ca. 600 mm. Im
Sommer-Halbjahr entspricht das einem Wert von 325-350 mm und im
Winterhalbjahr in etwa 225-250 mm. Die mittlere Verdunstungshöhe
beträgt ca. 400-425 mm/ a.
Die Luftfeuchtigkeit im Müritzgebiet liegt bei ca. 84 %.
1992 Jahresstunden spendet die Sonne ihr Licht. Dies steigert die
Vitalität, Lebensenergie und das Wohlbefinden. Licht regt den
Stoffwechsel an und stärkt das Immunsystem und stimuliert die
Produktion des lebenswichtigen Vitamin D, sowie die Bildung des
Gute-Laune-Hormons Serotonin.

Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt ca. 8,0 °C. Im Januar,
dem kältesten Monat des Jahres erreicht die Region Werte um -1 °C
und im Juni, dem wärmsten Monat liegt die durchschnittliche
Temperatur
um +17 °C. Es sind bislang maximale Temperaturen von 35 °C im
Schatten möglich.
Generell lässt sich gut erkennen, dass die Klimawerte in den
Sommermonaten besonders begünstigend auf den Urlauberstrom wirken.
Steht Mitteleuropa unter kontinentalem Hochdruckeinfluss und an
den mecklenburgischen Seen herrscht ein leichter Ostwind vor, sind
viele Sommer-Sonnentage möglich.
Dennoch verliert die Region auch in den Herbst- und Wintermonaten
nicht an Reiz. Der Nebel breitet sich an ungefähr 64 Tagen im Jahr
über dem Müritzkreis aus. Starke Winde wehen an ca. 48 Tagen. An
46 Tagen liegt Schnee. In den letzten Jahren ist die Müritz fast
immer zugefroren. Durchschnittlich registrierte man 25 Eistage auf
den Gewässern und an etwa 89 Tagen war der Bodenfrost
vorherrschend. |
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