Müritz

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11.03.10-06:36

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 Prima Klima

Der Müritzkreis befindet sich in der so genannten gemäßigten Klimazone. Somit treffen hier die Faktoren des ozeanisch beeinflussten Westeuropas  auf das kontinentale Klima des östlichen Europa. Aus den Hauptlageeigenschaften wie beispielsweise geographischer Breite, Höhenlage, Wassernähe und dem Witterungsverlauf, der durch die atmosphärische Zirkulation gesteuert wird, spricht man hier von einem speziellen Makroklima. Dieses wird über die Wetterdaten ermittelt. Temperatur, Luftdruck und -feuchtigkeit, aber auch und Niederschläge werden gemessen. 

Durch den beachtlichen Anteil der  Gewässer und Wälder, die vielfach variierenden Höhenlagen und Hangneigungen zeichnet sich das Klima insbesondere in den Sorry, your browser doesn't support Java(tm). Niederschlags- und Temperaturwerten ab. Niederschläge fallen zu allen Jahreszeiten. Hauptregenzeit ist jedoch der Sommer. Es zeigt sich, dass am West- und Nordufer der Müritz wesentlich höhere Niederschläge  zu verzeichnen sind als am Ostufer. Der mittlere Jahresniederschlag liegt bei ca. 600 mm. Im Sommer-Halbjahr entspricht das einem Wert von 325-350 mm und im Winterhalbjahr in etwa 225-250 mm. Die mittlere Verdunstungshöhe beträgt ca. 400-425 mm/ a. Die Luftfeuchtigkeit im Müritzgebiet liegt bei ca. 84 %. 1992 Jahresstunden spendet die Sonne ihr Licht. Dies steigert die Vitalität, Lebensenergie und das Wohlbefinden. Licht regt den Stoffwechsel an und stärkt das Immunsystem und stimuliert die Produktion des lebenswichtigen Vitamin D, sowie die Bildung des Gute-Laune-Hormons Serotonin.

Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt ca. 8,0 °C. Im Januar, dem kältesten Monat des Jahres erreicht die Region Werte um -1 °C und im Juni, dem wärmsten Monat liegt die durchschnittliche Temperatur um +17 °C. Es sind bislang maximale Temperaturen von 35 °C im Schatten möglich. Generell lässt sich gut erkennen, dass die Klimawerte in den Sommermonaten besonders begünstigend auf den Urlauberstrom wirken. Steht Mitteleuropa unter kontinentalem Hochdruckeinfluss und an den mecklenburgischen Seen herrscht ein leichter Ostwind vor, sind viele Sommer-Sonnentage möglich. Dennoch verliert die Region auch in den Herbst- und Wintermonaten nicht an Reiz. Der Nebel breitet sich an ungefähr 64 Tagen im Jahr über dem Müritzkreis aus. Starke Winde wehen an ca. 48 Tagen. An 46 Tagen liegt Schnee. In den letzten Jahren ist die Müritz fast immer zugefroren. Durchschnittlich registrierte man 25 Eistage auf den Gewässern und an etwa 89 Tagen war der Bodenfrost vorherrschend.